Julia
Steiner MSc

Mein Leben lang bewege ich mich gerne, verbringe Zeit in der Natur und probiere immer wieder neue Sportarten aus – seit Beginn meiner Ausbildung habe ich jeden Tag Freude daran, dass Bewegung einen wesentlichen Teil meines Arbeitsalltags darstellt!

In den letzten Jahren habe ich zwei Schwerpunkte in meiner physiotherapeutischen Tätigkeit erarbeitet und gefestigt:

Die manuelle Therapie ist für mich ein essentieller Teil der Physiotherapie, vor allem bei Bewegungseinschränkungen und Schmerzproblematiken am Bewegungsapparat wie es z.B nach Unfällen, orthopädischen Operationen oder bei chronischen Fehlbelastungen vorkommt. Passive Mobilisationen, als unterstützende Maßnahme am Gelenk-, Muskel- und Nervensystem, helfen dabei den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen und so zu einer Linderung von Schmerzen und einer Verbesserung der Beweglichkeit zu führen. Durch die Fortbildung nach dem Maitland Konzept habe ich mich über einige Jahre intensiv mit der manuellen Untersuchung und Behandlung aller peripheren Gelenke, der Wirbelsäule und dem restlichen Bewegungsapparat beschäftigt.

Bereits einige Jahre arbeite ich täglich mit PatientInnen, deren Alltagsaktivitäten durch pulmologische und kardiologische Erkrankungen eingeschränkt sind und so habe ich mich 2016 entschlossen den physiotherapeutischen Masterstudiengang „Kardiorespiratorische Physiotherapie“ zu absolvieren. Damit habe ich mich auch auf das Training und die physiotherapeutische Betreuung aller pulmologischer und kardiologischer Krankheitsbilder spezialisiert. Das Training der Atemmuskulatur, sekretfördernde Maßnahmen, Gefäßtraining und allgemeines Ausdauer- und Krafttraining können das Leben erleichtern und den Fortschritt chronischer Erkrankungen verlangsamen. 

So unterschiedlich diese Schwerpunkte klingen mögen – gemeinsam haben Beide, dass ich zusammen mit meinen KlientInnen einen individuellen Therapieansatz erarbeite und ein aktives Übungsprogramm, also Bewegung, einen wichtigen Teil der Therapie darstellt.

Quote
Das Leben besteht in der Bewegung.
Aristoteles

Ausbildungen

2020

Gesundheitsmanagement (Vitalakademie Wien)

2016 – 2019

Sportphysiotherapeutische Behandlung von Schulter, Knie und Fuß (ESP Konzept)

2015 – 2018

Master für Kardiorespiratorische Physiotherapie (Medizinische Universität Graz)

2011 – 2016

Manuelle Therapie nach Maitland (Level I-III)

2014

Pneumologische Rehabilitation/Atemtherapie

2013

Schwindel- und Kopfschmerzbehandlung

2011

Kinesio Taping

2011

Narbenbehandlung

2006 – 2009

Akademie für den physiotherapeutischen Dienst am Wilhelminenspital Wien (Diplom 2009)

Beruflicher Werdegang

seit 2021

Praxisgemeinschaft Praxis am Park

seit 2012

Freiberufliche Physiotherapeutin (Hausbesuche)

seit 2012

Hanusch Krankenhaus (ambulante Physiotherapie und stationäre Betreuung von Kardiologie und Pulmologie)

2009 – 2012

Geriatrisches Wohnheim „Helfende Hände“

Ich biete Ihnen Diese Leistungen An

ICH BIN
WAHLTHERAPEUTIN

 

Bitte beachten Sie, dass ich als selbstständige Physiotherapeutin ohne Kassenvertrag tätig bin. Dies bedeutet, dass die Therapiekosten nicht zur Gänze von den Krankenkassen übernommen werden. Abhängig von der zuständigen Krankenkasse wird nach Einreichung der Rechnung jedoch ein Teilbetrag rückerstattet.

Tarif:

45min – 80€
30min – 55€

Weitere Informationen rund um das Thema Rückerstattung durch Krankenkassen finden Sie unter der Rubrik Info. 

Back to sports
Atemtherapie
In der Atemtherapie wird mit unterschiedlichen Techniken daran gearbeitet, die Lungenkapazität zu steigern und die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Chronische Atemwegserkrankungen, etwa COPD oder Asthma bronchiale, können zu einer reduzierten Lungenkapazität, Sekretbildung und (belastungsabhängigen) Atembeschwerden führen. Ebenso werden Atembewegungen und die Kraft der Atemmuskulatur oftmals durch orthopädische Fehlhaltungen des Brustkorbes oder neurologische Erkrankungen eingeschränkt.

Physiotherapeutische Atemtherapie kann somit an unterschiedlichen Punkten ansetzen, um das Leben mit einer solchen Erkrankung zu erleichtern und die damit verbundene Symptomatik zu behandeln.

Durch Atemmuskeltraining, Sekretlösung und allgemeines körperliches Training wird Schleim gelöst und das Abhusten erleichtert. Zudem kommt es zu einer Kräftigung der (Atem)Muskulatur  und einer Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Atemtechniken und Entspannungsübungen helfen zusätzlich Stresssituationen besser zu bewältigen und mit belastungsabhängiger Atemnot umzugehen.

Atemtherapie kann sowohl mit, aber auch ohne, speziellen atemtherapeutischen Trainingsgeräten erfolgen.

Gefäßtraining
Das Gefäßtraining findet bei schmerzhaften Verengungen der Beinarterien Anwendung und ermöglicht es die, damit verbunden Schmerzen zu reduzieren und die Belastungsfähigkeit nachhaltig zu steigern.

Verengungen der Beinarterien führen zu Durchblutungsstörungen in den Beinen. Diese werden häufig als  krampfartige Schmerzen der Muskulatur, die meist beim Gehen auftreten, wahrgenommen. Durch ein gezieltes Training kann der Körper so genannte Kollateralgefäße bilden. Hierbei handelt es sich um neue Gefäße die an entstandenen Engstellen vorbeiziehen und die Muskulatur zusätzlich mit Blut versorgen. 

Beim Gefäßtraining ist das Intervall- Gehtraining kombiniert mit zusätzlichen Fußübungen die Therapiemethode der Wahl.  Die richtige Intensität des Trainings wird mit dem Physiotherapeuten gemeinsam erarbeitet, denn ein gut dosierter Gefäßschmerz ist ein wichtiger Trainingsreiz beim Gefäßtraining.

Eine passende Abfolge von Belastungs- und Erholungsphasen bestimmt das Intervalltraining, welches auch selbstständig zu Hause weitergeführt wird. Durch eine regelmäßige Anpassung der Trainingsintensität kann die Gehstrecke deutlich verlängert werden.

Manuelle Therapie
Die manuelle Therapie nach Maitland ist ein Konzept zur Befundaufnahme und Behandlung von Funktionsstörungen im Gelenk-, Muskel- und Nervensystem.

Zu Beginn jeder Behandlung steht eine genaue Anamnese, um mittels eines detaillierten Gespräches und funktioneller Tests, die Problematik zu verstehen.

Bei der nachfolgenden Behandlung nutzt der Therapeut die eigenen Hände um passive Bewegungen, sogenannte Mobilisationen, an Gelenken der Extremitäten und der Wirbelsäule sowie neurodynamische Techniken und Muskeldehnungen durchzuführen. Ziel der manuellen Therapie ist es, Schmerzen zu reduzieren und eingeschränkte Beweglichkeit zu verbessern.

Ergänzend zu den passiven Mobilisationen durch den Physiotherapeuten wird ein individuell angepasstes Heimprogramm erarbeitet.

Narbenbehandlung
In der Narbenbehandlung werden über spezielle Techniken die Durchblutung und Elastizität des Narbengewebes verbessert.

Nach einer Verletzung oder Operation stellt der Körper im Zuge der Wundheilung ein Ersatzgewebe her, um die Körperhülle wieder zu vervollständigen – eine Narbe ist gebildet. Dieses neue Gewebe ist jedoch verglichen mit intakter Haut weniger elastisch und kann auch zu Problemen führen: eine schmerzhafte Narbenregion, eingeschränkte Beweglichkeit bzw. Spannungsgefühle, Schwellungen oder ein beeinträchtigtes Empfinden sind einige der möglichen Beschwerden.

Spezielle Massagetechniken und Dehnungen können die Elastizität des Narbengewebes verbessern, fördern die Durchblutung und wirken abschwellend.

Weiters können spezielle Narbentapes und alternative Behandlungsmetoden mittels Entstörungsstäbchen sowie Schröpftechniken die störende Narbe positiv beeinflussen.

Physiotherapie
Physiotherapie beschreibt die präventive und therapeutische Behandlung körperlicher Leiden. Hierbei werden bewegungstherapeutische, sowie passive Maßnahmen eingesetzt.

Physiotherapie beschreibt die Arbeit mit dem Körper. Zum einen wird hier über gezielte Übungen und Trainingsinterventionen gearbeitet, zum anderen finden auch manuelle Techniken Anwendung. Diese umfassen Interventionen zur Behandlung der Gelenke und Knochen, sowie Behandlung der Weichteilstrukturen wie Bänder, Muskeln, Faszien und Knorpelgewebe.

Das Anwendungsgebiet der Physiotherapie ist sehr breit gefächert. Hierzu zählen beispielsweise operativ, sowie konservativ versorgte akute Verletzungen, chronische Schmerzzustände, Haltungsschäden, Abnützungen, Instabilitätsprobleme oder entzündliche Erkrankungen.

Altersunabhängig bietet die Physiotherapie eine gute Möglichkeit, um Verletzungen vorzubeugen oder deren Heilungsverlauf zu unterstützen und zu optimieren. Die individuellen Übungen und Adaptationen der Alltagsbelastungen sorgen für nachhaltige Ergebnisse und stellen ein wirkungsvolles Werkzeug dar, um auch nach der Therapie selbstständig weiterarbeiten zu können und somit eine Rückkehr der Beschwerden zu verhindern.

Sportphysiotherapie
Ergänzend zu klassischer Physiotherapie bietet die Sportphysiotherapie mehr Möglichkeiten über gezielte Übungen und Trainingsinterventionen an der körperlichen Leistungsfähigkeit und Regeneration nach Verletzungen zu arbeiten.

Die Sportphysiotherapie begleitet Menschen dabei, nach Verletzungen den Weg zurück zum Sport und in den Alltag zu bestreiten. Mit gezielten verletzungsspezifischen Trainings- und Behandlungsmaßnahmen wird der Heilungsverlauf unterstützt und die Belastbarkeit des verletzten Gewebes wiederhergestellt.

Auch im präventiven Bereich findet die Sportphysiotherapie Anwendung. Zielgerichtete Übungen helfen, körperliche Beschwerden durch Überbelastungen im Alltags- und Berufsleben, sowie im sportlichen Kontext zu mindern.

Taping
Unter Taping versteht man die Anlage eines so genannten Tapes entlang spezifischer Strukturen, um diese zu entlasten oder zu aktivieren.

Abhängig von Ziel und Einsatzgebiet, gibt es unterschiedliche Tapes und verschiedene Anlagetechniken. Um unser Therapieangebot vielseitig zu gestalten und Ihre Bedürfnisse bestmöglich abzudecken, bieten wir folgende Techniken an: 

Stabilisations- Taping

Dieses Verfahren wird angewendet, um Gelenke zu stabilisieren und somit zu entlasten. Hierbei wird ein festes Tape verwendet, um bestmögliche Stabilität zu erreichen. Vor allem bei leichteren akuten Verletzungen sowie im Heilungsverlauf schwererer Verletzungen bietet das Stabilisationstape eine gute Möglichkeit, eine neue Verletzung zu verhindern und das verletzte Gewebe zu entlasten.

Kinesio- Taping

Hierzu werden elastische Tapes verwendet. Diese weisen eine stabilisierende Funktion auf, schränken jedoch im Vergleich zu Stabilisationstapes die Beweglichkeit des Gelenkes nicht ein. Zusätzlich ist es möglich, über Muskelanlagen spezifische Muskelpartien zu aktivieren oder deren Spannung zu reduzieren.

Chinesisches Kräuter Taping

Die hier verwendeten Tapes lassen sich als elastische Pflaster beschreiben, welche zusätzlich chinesische Kräuter enthalten. Über die Haut werden diese vom Körper aufgenommen und können entweder lokal oder auf den gesamten Körper wirken. Dies ist eine wirkungsvolle Technik, um abhängig von den verwendeten Kräutern, akute Entzündungen zu lindern, chronische Schmerzen zu minimieren oder spezifische Körperfunktionen zu stärken.

Trainingstherapie
Die Trainingstherapie beschreibt Trainingsinterventionen, durch welche die allgemeine und spezifische Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit des Körpers gesteigert werden.

Zentrales Thema der Trainingstherapie ist es, Bewegungsabläufe zu optimieren, die allgemeine sowie spezifische Belastbarkeit des gesamten Körpers oder einzelner Strukturen zu verbessern und das Leistungsniveau zu steigern. Neben der Leitungssteigerung steht hier vor allem die Vorbeugung sportartspezifischer Verletzungen im Vordergrund. Dies wird vorwiegend über Korrekturen potenziell schädlicher Bewegungsabläufe und dem Ausgleich muskulärer Dysbalancen gewährleistet.

Zusätzlich findet die Trainingstherapie auch in Bereichen abseits des Hobby- oder Leistungssportes Anwendung. Gezielte Trainingstherapie bietet eine gute Möglichkeit, um gesund und fit zu bleiben und einen Ausgleich zu möglichen Alltagsbelastungen zu schaffen.

Auch im Bereich gesund altern stellt die Trainingstherapie einen wichtigen Eckpfeiler dar. Über Kräftigung der Muskulatur, Förderung des Gleichgewichtes und Stärkung des Herzes-Kreislauf-Systems, lässt sich das Sturzrisiko deutlich minimieren und die Belastbarkeit im Alltag steigern.